Kirche und Kapelle

Kirche frontKirche
Unsere Kirche entstand in der architektonischen Zusammenarbeit der Herren Hermann Baur (Basel) und Walter Adam (Solothurn). Die drei Elemente Stein, Holz und Glas haben die Pläne schon von Beginn an geprägt. Obwohl einige Details, wie zum Beispiel eine grosse Glaswand im Chor nicht realisiert werden konnte, hat man an der Grundidee, die verschiedenen Baustoffe zu kombinieren, festgehalten. Das ganze Gotteshaus wurde aus Solothurner Stein gebaut (sogar unter dem Verputz!), worauf die Bellacher besonders stolz sind.
Einfachheit und Wesenhaftigkeit“ waren damals die Inspirationen für den Bau unseres Gotteshauses. Das Vermeiden von bloss Ausserlichem und Nebensächlichem und die Konzentration auf den zentralen Gedanken des Gotteshauses ansich schaffen Raum für die Liturgie, das Gebet und die gemeinsame Feier.


Im Wandel der Zeit erfuhr der Chor einige bedeutende Veränderungen. Ursprünglich war der Chor vom grossen Schiff durch niedrige Kommunionbänke getrennt. An der hohen Rückwand stand ein Hochhaltar. Später rückte der Altar in die Mitte des Chorraums. Dafür wurden 3 Stufen des Podestes entfernt. Bei der letzten Renovierung wurde auch auf die 2 letzten Stufen verzichtet. Der Altar bildet jetzt das Zentrum des generell tiefgehaltenen Chors und lädt so zum gemeindsamen Mal ein. Der Taufstein in der Mitte verbindet das Schiff mit dem Altarraum. Unsere Taufe ist so immer allgegenwärtig und stellt die Wurzeln unseres Glaubens dar.
Sowohl die grosse Fensterwand, wie auch das Mosaik, welches Jesus am Kreuz, Maria zu seiner Rechten und Johannes zu seiner Linken zeigt, prägen die grossräumige Kirche in den verschiedensten Grüntönen.


Auch einen wunderschönen Kreuzweg und eine Marienstatue mit Kind dürfen wir zu unseren Schätzen zählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kapelle
Die Dreifaltigkeitskapelle an der Dorfstrasse wurde bereits 1682 erbaut.

Obwohl sie sehr klein gehalten und deshalb kaum genutzt wird, ist sie nach wie vor ein Bestandteil unseres Pfarreilebens. Jeweils an Fronleichnam findet der Gottesdienst bei der Kapelle statt. Zu diesem Anlass läutet immer noch ihr Glöcklein und ruft die Gemeinde zu sich. Während der Prozession zur Kirche dürfen die Kinder „Blüemli streuen“ und so den Weg für das Allerheiligste würdigen und vorbereiten.

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