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Laudato si – sind Sie dabei?

Es ist Fastenzeit. Ausgehend von der biblischen Botschaft ist immer wieder von Umkehr die Rede,  vom Egoismus zum Teilen, vom uferlosen Konsum zur Besinnung auf die wahren Lebens-Mittel.

Mit Engagement und Ernsthaftigkeit versuchen Menschen seit Jahren, die ungerechten Verhältnisse auf der Welt besser ins Lot zu bringen. Gegen wachsende Armut einerseits und riesige Vermögen andererseits, gegen ausgebaute Hightech-Medizin und gleichzeitig fehlende Grundversorgung, gegen die grosse Ungleichheit im Zugang zu Bildung und anständig bezahlten Berufe – gegen all das setzen auch wir uns ein wenn wir zum Beispiel das Engagement des Fastenopfers unterstützen. „Werde Teil des Wandels“, so lautet das Motto dieses Jahr. Ich finde es eine sehr gute Formulierung. Sie verlangt etwas von mir, nämlich mich zu beteiligen, aber sie überfordert mich nicht. Ich muss nicht das Gefühl haben, mit allen Problemen der Welt allein dazustehen. Ich bin Teil einer Bewegung.

Seit kurzem hat sich für Umkehr und Wandel in den Sozialwissenschaften, in der Wirtschaftswelt und in den Kirchen ein neuer Begriff etabliert: Transformation. Die grossen Herausforderungen der Menschheit hängen alle zusammen: Armut, Flucht, Umweltzerstörung und, wie man im Englischen problemlos sagen kann, „spiritual crisis“, eine spirituelle Krise. Die Uno hat im September 2015 die „Agenda 2030“ verabschiedet, in der sie die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert – hoffentlich genug verpflichtend für ihre Mitglieder. Es braucht Visionen, die an der Wurzel der Probleme ansetzen, nicht nur Vorschläge und Bemühungen für Einzelmassnahmen.

Wissen Sie, wer noch vor der UNO solches gesagt bzw. geschrieben hat? Es ist Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“. Er macht deutlich, dass die Themen Armutsbekämpfung und Ökologie nur miteinander angepackt werden können.  Es muss eine „mutige kulturelle Revolution“ geschehen, schreibt er in der Enzyklika. In der Zivilgesellschaft ist seine Botschaft auf offene Ohren gestossen. Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Enzyklika in den letzten Jahren ausserhalb der Kirche als derart wegweisend begrüsst wurde. Das wäre doch auch für uns eine gute Gelegenheit, uns näher mit dem Text zu befassen. Spricht Sie das an? Melden sie sich doch bei mir. Sobald wir mehr als drei sind, suchen wir einen Termin und beginnen mit der Lektüre.

Luisa Heislbetz

 

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